Mittwoch, Oktober 04, 2006

4D1222 Teil 2

Die letzte Exkursion zur Vorlesung bestand aus einem Stadtrundgang mit Erläuterungen eines Geschichtsprofessors. Wir starteten am Stortorget (der große Markt) in der Altstadt, wo wir unter anderem erfuhren, dass Stockholm vor einigen Hundert Jahren Teil der Hanse war und somit hier offiziell auch Deutsch gesprochen wurde. Am Marktplatz selber befindet sich keine Kirche, was wohl für die Städte der Hanse üblich war.

Von dort aus wurden wir am königlichen Schloss vorbei und entlang der Touristen-Einkaufsstraße geführt. Die meisten Gebäude sind seit ihrem Bau nicht zerstört worden, da sich Schweden während des zweiten Weltkrieges neutral verhielt. Allerdings gab es hier früher eine Adelsfamilie, die aus unerfindlichen Gründen und zum Unmut der Einwohner alte einige Gebäude einfach abreißen ließ und dafür neue baute. Auf dieser Straße kamen wir schließlich vom "alten" Stockholm in das "neue" mit dessem Wahrzeichen dem "Sergels Torg" benannt nach Johann Tobias Sergel Dieser Platz sollte ein Beispiel dafür sein, dass (sowohl soziale als auch technische) Probleme durch Technik gelöst werden können:

Dank der einzigartigen zwei-Etagen Konstruktion können sich dort sowohl der Autoverkehr (oben) als auch die Fußgänger (unten) aufhalten. Man wollte zur damaligen Zeit nämlich beides innerhalb der Stadt und möglichst zentral haben und damit auch der Bevölkerung Platz für Demonstrationen bieten.